Konsistenztheorien - Lexikon der Psychologie

Konsistenztheorie. Menschliche Entscheidungen und Verhalten sind von dem Bedürfnis geprägt, konsistent zu sein. Konsistenz bedeutet, an einer einmal getroffenen Entscheidung festzuhalten oder in Übereinstimmung mit früherem Verhalten zu handeln. Die Gesellschaft bewertet konsistentes Verhalten als positive Charaktereigenschaft. Während Personen, deren Entscheidungen und Verhalten nicht Nach der Konsistenztheorie ist das Streben nach Kongruenz Teil des am weitesten übergeordneten Prinzips des psychischen Funktionierens, dem Streben nach Konsistenz der psychischen Prozesse“ (Grosse Holtforth & Grawe, 2003, S. 316). Grawe hält fest, dass Inkongruenz die wichtigste Form der Inkonsistenz ist, „weil sich in ihr alle anderen Formen niederschlagen“ (Grawe, 2004, S. 343) und Konsistenztheorien fassen alle jene psychologischen Theorien zusammen, die der Stimmigkeit, Verträglichkeit oder Harmonie von Kognitionen (z.B. Wahrnehmungen, Erinnerungen, Einstellungen, Urteilen) eine motivierende Rolle zuschreiben.Historisch gehen die Konsistenztheorien auf die Gestaltpsychologie zurück, in der für die menschliche Wahrnehmung ein Streben nach einem stimmigen, in sich Ausführliche Erklärung: Die Konsistenztheorie nach Grawe (2004) beschreibt die menschlichen Grundbedürfnisse, die durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse begründet werden. Ausgangspunkt ist das Streben nach Konsistenz, einem Zustand, bei dem die neuronalen und psychologischen Prozesse eines Menschen miteinander in Einklang stehen und übereinstimmen. Dies wird dadurch bewirkt, dass der Mensch darauf ausgerichtet ist, die Grundbedürfnisse in seiner Umwelt zu erfüllen. Die dauerhafte - die Konsistenztheorie geht davon aus, dass Menschen ihren gewonnenen Gesamteindruck bezüglich verschiedener Situationen einer bestimmten Regel, und zwar der internen psychologischen Vereinbarkeit, anpassen und sogar einzelne Aspekte eines Gesamteindrucks ändern, damit dieser wieder der Konsistenz folgt - alle bekannten kognitiven Strukturen werden in konsistente und inkonsistente Systeme

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